Aktuelles aus der Arbeit des Gesa

120 Mitglieder aus Mitarbeitervertretungen in Kirchengemeinden, Kirchenkreisen und anderen kirchlichen Zusammenschlüssen in Westfalen und Lippe trafen sich jetzt zu einer Tagesfortbildung in Dortmund in der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Zu der Tagung hat der Gesamtausschuss der Mitarbeitervertretungen eingeladen (Gesa). Der Vorsitzende Cornel Spannel berichtete über die Arbeit des Ausschusses. Der Gesamtausschuss biete seit diesem Jahr im höheren Maß eigene Fortbildungen für Mitarbeitervertretungen an. Bisher seien die Anmeldezahlen sehr positiv, von daher sei davon auszugehen, dass es eher mehr Fortbildungen werden, damit die Warteliste abgearbeitet werden könne. So Spannel. Arne Kupke, juristischer Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen, informierte über die Mitgliederentwicklung der Kirche. Es sei davon auszugehen, dass die Kirche kleiner werde, was die Mitgliederzahlen und die Finanzkraft anginge. Die Bedeutung der Kirche müsse aber keineswegs schwinden. Nur die Arbeit und Arbeitsweise werde sich verändern. Davon ist Kupke überzeugt. Die Aufgabe einer Mitarbeitervertretung sieht er darin, diesen Prozess zu begleiten. Praxisnah brachte Ilka Müller (auf dem Foto links) den Teilnehmenden den Datenschutz nah. Sie ist Erzieherin und Mitglied des Gesamtausschusses der Mitarbeitervertretungen der Landeskirche Hannover. Daten über Personen zu schützen, sei der Kern der neuen Datenschutzregelungen, informierte Müller. Wie das gelinge, brachte sie auf die Formel: Es gehe darum, sensibel und sparsam mit Daten umzugehen. Nur zu einem bestimmten Zweck und aufgrund gesetzlicher Notwendigkeit sei es erlaubt, Daten zu erheben. So kann beispielsweise eine Mitarbeitervertretung nur dann ihr Recht auf Mitbestimmung in Personalangelegenheiten wahrnehmen, wenn sie über die notwendigen Informationen der Personen verfügt.
Nun schon zum fünften Mal fand die Tagesfortbildung statt, die einmal jährlich zum Austausch und zur Information über wichtige Themen dient. Die Teilnehmenden nutzen dieses Angebot gerne, weil es eine wichtige Hilfe für ihre alltägliche Arbeit ist.

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